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Hausgemachte Pljukanci sind eine traditionelle istrische Pasta, die durch Einfachheit und außergewöhnlichen Geschmack begeistert. Die handgerollten Röllchen aus Mehl, Ei und Olivenöl sind die Grundlage zahlreicher istrischer Gerichte – von Spargel- und Trüffelsaucen bis hin zu reichhaltigen Fleischgulasch. Ihr Geheimnis liegt im elastischen Teig und der charakteristischen Form, die Saucen hervorragend aufnimmt. Die Zubereitung ist einfach und erfordert keine besonderen Hilfsmittel – nur etwas Zeit, Geduld und Liebe zur hausgemachten Küche.
Zutaten für hausgemachte Pljukanci (für 4 Personen)
- 300 g weiches Weizenmehl (Type 500)
- 1 Ei
- 1 EL Olivenöl (extra nativ)
- 1 Prise Salz
- lauwarmes Wasser nach Bedarf (ca. 50–70 ml)
Zubereitung
1Siebe das Mehl auf eine saubere Arbeitsfläche und forme in der Mitte eine Mulde. Schlage das Ei hinein, gib das Olivenöl und eine Prise Salz dazu.
2Vermische mit den Fingern oder einer Gabel langsam das Mehl von den Rändern zur Mitte hin und gib nach und nach lauwarmes Wasser hinzu, bis du einen weichen, aber festen Teig erhältst. Wichtig ist, dass der Teig nicht klebt – gib bei Bedarf noch etwas Mehl dazu.
3Knete den Teig 8–10 Minuten, bis er glatt und elastisch wird. Wickle ihn dann in Frischhaltefolie und lass ihn 30 Minuten bei Raumtemperatur ruhen. Die Ruhezeit ermöglicht es dem Gluten, sich zu entspannen, und der Teig wird geschmeidig und leichter zu formen.
4Teile den Teig nach der Ruhezeit in kleinere Stücke. Rolle jedes Stück zwischen den Handflächen zu langen Röllchen mit ca. 1 cm Durchmesser, schneide sie dann in 3–4 cm lange Stücke. Rolle jedes Stück leicht zwischen den Handflächen, damit es die charakteristische längliche Form mit einem etwas schmaleren Mittelteil bekommt.
5Lege die Pljukanci auf eine bemehlte Fläche oder ein Tablett, damit sie nicht zusammenkleben. Lass sie 20–30 Minuten ruhen, damit sie etwas trocknen, bevor du sie kochst.
6Bringe in einem großen Topf Salzwasser zum Kochen (1 EL Salz pro Liter). Koche die Pljukanci 3–5 Minuten, bis sie an die Oberfläche steigen. Wenn sie gar sind, gieße sie vorsichtig ab und vermische sie nach Belieben sofort mit der gewählten Sauce – von Trüffel- über Tomaten- bis hin zu Gulaschsauce.
Tipps für perfekte hausgemachte Pljukanci
• Knete den Teig immer ausreichend lange – nur so werden die Pljukanci elastisch und brechen beim Kochen nicht.
• Statt Wasser kannst du ein paar Tropfen Weißwein verwenden – der Teig wird noch weicher.
• Wenn du sie im Voraus zubereitest, kannst du sie nach dem Trocknen im Kühlschrank aufbewahren (bis zu 24 Stunden) oder einfrieren.
• Sie passen hervorragend zu Gulasch, Spargel, Trüffeln oder Pilzsaucen.
• Beträufle sie vor dem Servieren immer mit ein paar Tropfen Olivenöl, damit sie glänzend und geschmeidig bleiben.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann ich Pljukanci ohne Ei machen?
Ja. Traditionelle istrische Pljukanci werden oft ohne Ei zubereitet – nur aus Mehl, Wasser, Salz und Öl. In diesem Fall wird der Teig etwas fester und der Geschmack neutraler.
Was tun, wenn der Teig zu hart oder zu weich ist?
Wenn der Teig zu hart ist, gib noch etwas lauwarmes Wasser dazu. Wenn er zu weich ist und klebt, arbeite nach und nach noch etwas Mehl ein, bis er geschmeidig, aber nicht trocken ist.
Wie lange kann ich sie aufbewahren?
Frische Pljukanci kannst du bis zu 24 Stunden im Kühlschrank aufbewahren, am besten frierst du sie aber roh ein – verteile sie auf einem Tablett, friere sie ein und gib sie dann in einen Beutel. So bleiben sie getrennt und du kannst sie direkt aus dem gefrorenen Zustand kochen.
Womit serviert man sie am liebsten?
Hausgemachte Pljukanci sind die perfekte Grundlage für zahlreiche istrische Gerichte – von Trüffel- und Spargelsaucen über Rindergulasch, Pilzsauce bis hin zu einer einfachen Kombination mit Butter, Käse und Kräutern. Serviere sie mit einem guten Glas Malvazija oder Teran.